Letzte Woche war ich bei einem Kunden vor Ort. Regional. produzierenden Gewerbe, gut 100 Mitarbeiter. Standardprozess am Empfang: Besucher eintragen, unterschreiben, fertig. Absolut nachvollziehbar.
Letzte Woche war ich bei einem Kunden aus dem produzierenden Gewerbe vor Ort. Ganz normaler Prozess: Am Empfang sollte ich mich in eine Besucherliste eintragen. Verständlich und sinnvoll – schließlich muss nachvollziehbar sein, wer sich im Gebäude befindet.
Das Problem: Die Liste lag offen aus.
Ich konnte nicht nur sehen, wer direkt vor mir da war, sondern auch Besucher der letzten Tage. Namen, Unternehmen, Ansprechpartner vor Ort, Uhrzeiten. Besonders heikel: Darunter stand sogar der Name eines anderen Kunden, den wir ebenfalls betreuen.
Genau solche Situationen zeigen, dass Datenschutzverletzungen nicht immer durch Hacker oder komplexe Sicherheitslücken entstehen. Oft reichen kleine, alltägliche Prozesse, die nie kritisch hinterfragt wurden.
Die Lösung wäre simpel gewesen:
➡️ einzelne Besucherzettel
➡️ digitale Anmeldung
➡️ verdeckte Listenführung
Datenschutz muss im Alltag funktionieren – nicht nur im Audit. Manchmal reicht schon eine kleine Änderung im Ablauf, um Risiken deutlich zu reduzieren.
Wir erleben regelmäßig, dass Unternehmen technisch gut aufgestellt sind – aber organisatorische Themen enorme Schwachstellen erzeugen.
Wenn Ihr Unterstützung bei Themen wie Datenschutz, Compliance oder Informationssicherheit benötigt, tauschen wir uns gerne mit Euch über praktikable Lösungen für den Mittelstand aus.
Wie löst ihr das Thema Besucherregistrierung bei Euch im Unternehmen? 👀
