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Hier bekommen Sie regelmäßig Neuigkeiten – über Projekte, interessante IT-Themen und alles, was sonst noch in der Welt von LINET Services passiert. Wir lesen uns!

20 Mai

Skalierbare Cloud-Infrastruktur für Homeschooling

Braunschweig, 27. April 2021 – Die LINET Services GmbH stellt gemeinsam mit dem Cloud Services Anbieter gridscale aus Köln die technische Infrastruktur der virtuellen Klassenräume für das Homeschooling von über 12.000 Wolfsburger Schülerinnen und Schülern sicher.Um in Pandemiezeiten allen Schülerinnen und Schülern den Zugang zu Bildung zu ermöglichen, beauftragte die Stadt Wolfsburg im Frühjahr 2020 die LINET GmbH mit der Einrichtung virtueller Klassenräume. Aus datenschutzrechtlichen Gründen war schnell klar, dass Videoconferencing-Lösungen amerikanischer Tech-Unternehmen nicht infrage kommen. Das Open-Source-Konferenztool BigBlueButton stellte durch seinen Funktionsumfang wie mögliche Breakout-Sessions und digitalen Whiteboards, eine gute und sichere Alternative dar. Die Software ermöglicht das Online-Lernen über eine Video-, Audio- und Chatfunktion und das Teilen des Bildschirms mit allen Teilnehmern. Der Betrieb erfolgt auf der gridscale Cloud-Plattform, die sich mit ihren Server-, Netzwerk- und Storage-Kapazitäten im Frankfurter Hochsicherheitsrechenzentrum befindet.

Steigende Nutzerzahlen und anpassbare Rechenleistung
Der Fokus beim Aufbau einer Bildungsplattform liegt darauf, tatsächlich allen Schülerinnen und Schülern schnelles und unterbrechungsfreies Remote-Lernen zu Hause zu ermöglichen. Wohnorte in ländlichen und internetschwachen Regionen bedeuten dabei auch für die Stadt Wolfsburg eine besondere Herausforderung.

“Die neue Cloud-Plattform bleibt ausfallsicher und reagiert dynamisch auf wechselnde Zugriffslast. Alternativ zum Online-Zugriff ist über das System auch die telefonische Einwahl in den virtuellen Klassenraum möglich. Dies führt zu einer hohen Verlässlichkeit in unserer Schullandschaft und für einen guten Zugang zu den Bildungsangeboten“, erläutert Stadträtin für Jugend, Bildung und Integration Iris Bothe.

Automatisierte Prozessabläufe über RESTful API
Der Vorteil der nahezu beliebigen Skalierbarkeit zeigte sich gerade im Herbst letzten Jahres, denn mit dem zweiten Lockdown explodierten die Nutzerzahlen. Kein Problem, denn die jeweilige Kapazität und Rechenleistung stellt die gridscale Cloud dynamisch und immer im ausreichenden Umfang zur Verfügung. Zur Vermeidung eines jeweils notwendigen, manuellen Eingriffs, wurden sämtliche Prozessabläufe über die API-Schnittstelle von gridscale automatisiert und als atmende Cloud-Infrastruktur von der LINET Services GmbH in die technische Gesamtarchitektur eingebunden.

Conference Nodes als skalierendes Element
Aktuell arbeiten 25 Netzwerkknoten als Conference Nodes für die Video- und Tonverarbeitung bei den Videocalls – im Mai 2020 war das System mit fünf Netzwerkknoten gestartet. In Vorbereitung auf die steigende Nachfrage sind bereits 10 weitere Conference-Nodes vorinstalliert und bei Bedarf innerhalb weniger Minuten hochfahrbar.

“Das skalierende Element und damit quasi der atmende Faktor sind hier die Conference Nodes”, erläutert Felix Kronlage-Dammers, COO von gridscale, die Vorteile der Cloud-Architektur. “Die LINET nutzt den vollen Umfang der Automatisierung der gridscale Plattform und erreicht dadurch einen hohen Grad in der Elastizität der bereitgestellten Umgebung.”

“Wir fahren die Nodes, also die verschiedenen Verbindungspunkte, über Nacht automatisiert herunter, da dort kein Unterricht stattfindet”, ergänzt Timo Springmann, Geschäftsführer der LINET Services GmbH. “Dank ausschließlich nutzungsbasierter Abrechnung der Cloud-Ressourcen ist das die mit Abstand effizienteste und kostengünstigste Lösung für diesen Einsatzzweck.”

Langjährige Partnerschaft
Bereits seit 2017 realisiert die Stadt Wolfsburg gemeinsam mit LINET das auf der Cloudlösung UCS@school basierende Bildungsportal „wobila“, das perspektivisch die zentrale digitale Lernumgebung der Wolfsburger Bildungslandschaft werden soll.

„Da wir bereits in der Zusammenarbeit beim Bildungsportal sehr gute Erfahrungen mit LINET gemacht hatten, war für uns klar, dass wir auch jetzt, in dieser dringlichen Lage, auf das Unternehmen zählen können“, begründet Karsten Ostendorf, Leiter der Abteilung IT an Schulen des Geschäftsbereiches Schule bei der Stadt Wolfsburg die Entscheidung für LINET und gridscale. “Das Bildungsportal-Projekt war die ideale Basis für die schnelle Umsetzung der in der Corona-Krise geforderten digitalen Beschulungslösungen”.

 

Über LINET Services

LINET Services ist ein IT-Systemhaus im Herzen der Wirtschaftsregion Braunschweig. Seit mehr als 20 Jahren verhilft LINET Services EDV-Strukturen zu Stabilität, Sicherheit und Funktionalität. Als Dienstleister für kleine und mittlere Unternehmen sowie Schulen- und Schulträgern läuft LINET nicht jedem Technik-Trend blind hinterher, sondern findet immer die passende IT-Lösung – kombiniert aus Open Source, kommerziellen Produkten und jahrelanger Erfahrung. Eckpfeiler des Portfolios sind u.a. die Themen Infrastruktur, Virtualisierung, Hardware, Groupware, Schul-IT, IDM, Security und Monitoring.

07 Mai

Digital gestütztes Lernen an jedem Ort

Seit dem 4. Mai können rund 10.000 Wolfsburger Schüler an jedem beliebigen Ort online beschult werden. Das haben sie unter anderem dem schnellen Einsatz des Braunschweiger IT-Unternehmens LINET Services zu verdanken.

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11 Nov

Die ganze Welt in 86 Zoll: Dell und LINET machen‘s möglich

Not macht erfinderisch: Warum also nicht mal einen riesigen Bildschirm auf einen fahrbaren Untersatz montieren und damit einen mobilen und smarten Besprechungsraum schaffen?! Aber fangen wir von vorne an!

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15 Mrz

AppTec launcht VPN-Schnittstelle im Universal Gateway

AppTecs Universal Gateway fungiert für Unternehmen als zuverlässige Schnittstelle zwischen mobilen E-Mail-Apps und dem Firmen-Exchange-Server. Jetzt verfügt das Gateway auch über eine VPN-Schnittstelle für die verschlüsselte Kommunikation zwischen Apps und Firmennetzwerk.

AppTec hat das Universal Gateway seines Enterprise Mobility Managers um einen VPN-Tunnel erweitert, um Unternehmen und ihren Mitarbeitern die verschlüsselte Kommunikation mit dem Firmennetzwerk zu ermöglichen. Über die Schnittstelle können Firmengeräte vollautomatisch und sicher mit dem Firmennetzwerk verbunden werden, bei Android-Smartphones lässt sich der Zugang sogar auf gewünschte Firmen-Apps beschränken. Alternativ lässt sich auch das gesamte Android-Gerät per VPN verbinden, ohne dass ein zusätzlicher VPN-Server oder -Client benötigt wird.
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24 Jan

Templates for configuration files in Univention

Dieser Beitrag ist auch in deutscher Sprache verfügbar: Vorlagen für Konfigurationsdateien in Univention

Those of you who know us will remember that we’re good friends with Univention. They offer a Linux distribution, enhanced by powerful and easy-to-use administrative tools, aiming directly at the heart of IT infrastructures: providing cross-platform domain services. I really dig that combination.

Those of you who know me a bit will also understand why. Linux is an open system. I can modify it. I can analyze its inner workings. Well alright, I can break it just as easily, but a system without any risk — where would be the fun in that?

But hold on for a moment — does that actually fit? “Standardized”, “easy to administer”, “flexible” and “open”? Univention’s convinced: of course it does.

One of the cogs in the system bridging those requirements is Univention’s templating system for configuration files. That process combines template files with administrative settings and produces the actual configuration files. It is used for everything that’s managed centrally in Univention: web servers such as Apache, email servers like Dovecot and Postfix, services for Windows provided by Samba or CUPS.

And that’s what this post is all about: how does that mechanism work in the first place? First and foremost: how can I customize such managed configuration files — preferably without shooting myself in the foot? This is actually a regularly occurring question in Univention’s forum and the inspiration for digging deeper and writing this blog post.
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